200 Jahre eigenständig - Veranstaltungen im April

Fürth mit anderen Augen sehen, Hobbygärtner für Gemeinschaftsgärten, die Südstadt im Blick, lebendige Stadtgeschichte - das Jubiläumsjahr "200 Jahre eigenständig" bietet im April spannende Unterhaltung.

Fürth wird Stadt 400 300

Fürth mit anderen Augen gesehen

Bei der Ausstellung „draußen und drinnen – StadtRaumKörper“ mit Bildern von Marcus Schwier, beschäftigt sich die kunst galerie, Königsplatz 1, von Sonntag, 8. April (Vernissage 11 Uhr), bis Freitag, 20. Mai, mit der Darstellung einer Stadt – und zwar nicht irgendeiner, sondern der Kleeblattstadt.

Mehrfach hat der renommierte Fotograf in den vergangenen Jahren Fürth besucht und dabei Straßen, Häuser, Plätze fotografiert und – weil nicht nur das Äußere, sondern auch das Innenleben sichtbar werden soll – auch Bürgerinnen und Bürger in ihren Wohnungen porträtiert. Der Titel legt das offen: Es geht um Draußen und Drinnen, um Öffentlichkeit und Privatheit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Rebecca Suttner, Christofer Hornstein und Christoph Haupt zum Preis von zwölf Euro. Außerdem wird folgendes Begleitprogramm angeboten:

  • Kunst am Dienstag („55+“), 10. April, 14 Uhr;
  • Führungen an den Sonntagen, 29. April und 6. Mai, je 11 Uhr
  • kostenlose Kurzführungen zum Internationalen Museumstag am Samstag, 12. Mai, 11 und 12.15 Uhr, und am letzten Ausstellungstag, Freitag, 20. Mai, 16.15 Uhr.

Weitere Infos im Internet unter www.kunst-galerie-fuerth.de.

Hobbygärtner gesucht

Gärtnern in der Stadt, frisches Gemüse vom eigenen Beet ernten, den Kindern zeigen, wo das Essen herkommt – das ist ab diesem Jahr in zwei neuen Gemeinschaftsgärten möglich, die anlässlich des Festjahres „200 Jahre eigenständig“ eröffnen.

Während in der Gaußanlage auf der Hardhöhe ein zweiter interkultureller Garten entsteht, sind in der Friedensanlage Bürgerinnen und Bürger ein-geladen, im öffentlichen Raum im Sinne von „urban gardening“ Gemüse und Kräuter zu pflanzen, zu pflegen und zu ernten. Interessenten können sich bereits beim Verein Interkultureller Garten Fürth per Mail ikgfuerth[at]googlemail.com melden. Einen Überblick über die Konzeption der beiden Projekte gibt es am Dienstag, 10. April, 18.30 Uhr, bei einer Infoveranstaltung in der Volkshochschule, Hirschenstraße 27/29.

Die Südstadt im Blick

Im Rahmen der Reihe „Geschichte(n) im Stadtmuseum“ referiert Karin Jungkunz, Stadtheimatpflegerin und Herausgeberin von „Auf in den Süden – Das Buch über die Fürther Südstadt“ am Sonntag, 8. April, 14 Uhr, über „200 Jahre Fürther Industriegeschichte am Beispiel der Südstadt“. Im Mittelpunkt steht dabei, wie sich das Gebiet südlich der Bahnlinie ab Mitte des 19. Jahrhunderts erweiterte und Fürth somit nicht nur größer, sondern auch vielfältiger wurde. Viele Firmen nutzten damals die Chance, ihre Betriebe in den Fürther Süden zu verlagern. Und noch heute prägen sie und ihre Nachfolger das Bild des lebendigen und lebenswerten Stadtteils. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt vier Euro, für Mitglieder des Geschichtsvereins kostenlos. Die Platzkapazität ist begrenzt. Karten sind im Vorverkauf im Stadtmuseum erhältlich.

Quellennaher Vortrag zur Stadtgeschichte

Der Geschichtsverein Fürth lädt zur Archivwerkstatt „Guten Morgen, Stadt Fürth!“ an den Montagen, 16. und 30. April sowie 14. Mai, jeweils 10 Uhr, ins Schloss Burgfarrnbach ein. Stadtarchivar Martin Schramm erläutert anhand historischer Quellen Fürther Geschichte. Schwerpunkt ist die Entwicklung von der gewerbefleißigen Kleinstadt zur Industrie-Großstadt. Teilnehmer zahlen jeweils fünf Euro, für Mitglieder des Geschichtsvereins ist der Kurs kostenlos. Eine Anmeldung unter Telefon 97 53 45 17 ist erforderlich.

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen auf  der Website "200 Jahre eigenständig"