NanoTruck im Landkreis Fürth.

Nanotechnologie zum Anfassen und Mitmachen bietet der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Nanotechnologie 640 427

nanoTruck im Landkreis Fürth. (c) FLAD & FLAD Communication GmbH

Nanotechnologie

Ferrofluid-Exponat. (c) FLAD & FLAD Communication GmbH

Nanotechnologie

Workshop im nanoTruck. (c) FLAD & FLAD Communication GmbH

Nanotechnologie zum Anfassen und Mitmachen ermöglicht der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei seinen Tourstopps in Stein (Montag und Dienstag, 23. und 24. Februar 2015) und Oberasbach (Donnerstag und Freitag, 26. und 27. Februar 2015).

In Stein hält der nanoTruck am Ende der Weihersberger Straße vor dem Sportheim des STV Deutenbach, in Oberasbach steht das doppelstöckige Wissenschaftsmobil neben der Turnhalle auf dem Schulhof in der Albrecht-Dürer-Straße 9. Das Gymnasium in Stein als auch das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium hatten den nanoTruck eingeladen.

Einblicke in eine winzige Technikwelt

Wer sich mit der Nanotechnologie beschäftigt, braucht eine Menge Vorstellungskraft. Denn es handelt sich dabei um die Wissenschaft der winzig kleinen Teilchen und Strukturen. Diese sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge und auch mit herkömmlichen Mikroskopen nicht sehen kann. Mit welchen Größenordnungen sich Forscher auf diesem Gebiet beschäftigen, wird bei einem Vergleich von nanoTruck-Wissenschaftler Marco Kollecker deutlich: „Ein menschliches Haar müsste man im Durchmesser rund 50.000 mal zerteilen bis es nur noch einen Nanometer dick ist.“

Was bietet die Nanotechnologie?

Doch worin liegt der Nutzen von Nanomaterialien, wo kommen Nanostrukturen schon heute zum Einsatz und wer erforscht potenzielle Risiken? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert der nanoTruck mit einer interaktiven und multimedial gestalteten Ausstellung auf zwei Ebenen. Dabei wird klar, welche Bedeutung die Nanotechnologie für moderne Elektronikprodukte hat, was sie in der Medizin leisten kann und wo sich insbesondere für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.

Abwechslungsreiches Programm für Schulklassen

Der nanoTruck lädt mit einem abwechslungsreichen Informations-, Präsentations- und „Mitmach“-Programm zur Erkundung des Nanokosmos ein. So lernen die Nachwuchsforscher*) von den Wissenschaftlern Meike Naumann und Marco Kollecker, wie sich mithilfe einfacher Materialien wie Hibiskusblütentee, Bleistiftgraphit und nanobeschichteten Glasplättchen voll funktionstüchtige Farbstoffsolarzellen herstellen lassen.

Unsichtbares wird sichtbar

Zu den Highlights im nanoTruck zählen zudem das Rasterelektronen- und das Rasterkraftmikroskop – zwei Hightech-Werkzeuge, die den Schülern einen faszinierenden Blick auf die Mikro- und Nanostrukturen selbst mitgebrachter Materialproben ermöglichen. Was das konkret bedeutet, weiß Expertin Meike Naumann: „Für das Verständnis der winzigen Dimensionen, mit denen wir uns in der Nanotechnologie befassen, ist es sehr wichtig, Unsichtbares sichtbar zu machen. Denn was man nicht sehen kann, kann man nur schwer verstehen.“

Offene Tür für Bürgerinnen und Bürger

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern bietet die "Offene Tür" im nanoTruck die passende Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von dieser vieldiskutierten Querschnittstechnologie zu machen. Die Wissenschaftler stehen ihren Gästen dabei gerne als Gesprächs- und Diskussionspartner zur Verfügung und beantworten individuelle Fragen – etwa zu den Chancen und potenziellen Risiken der Nanotechnologie. Welche besonderen Eigenschaften und verblüffenden Effekte Nanomaterialien darüber hinaus aufweisen können, beantworten sie dabei anhand selbst bedienbarer Ausstellungsstücke und anschaulicher Experimente.

Die „Offene Tür“ findet in Stein am Dienstag, 24. Februar, von 15.45 bis 18.00 Uhr und in Oberasbach am Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr bzw. am Freitag, 26. und 27. Februar, von 16.30 bis 19.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Zahlen, Daten, Fakten

Der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besucht an rund 220 Einsatztagen jährlich bis zu 100 Einsatzorte in ganz Deutschland. Mehr als 110.000 Besucherinnen und Besucher finden an Schulen und Universitäten, in Stadt- und Gemeindezentren, im Rahmen von Wissenschafts- und Techniktagen, Berufsinformations- oder Fachmessen ihren Weg in das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug.

Immer aktuelle Informationen zum NanoTruck auf der Facebookseite.