Jetzt schon vormerken: Stadtspaziergänge im Januar

Fürth entdecken? Dafür ist die Zeit zwischen den Jahren doch ideal - in aller Ruhe auf verschiedenen Pfaden die Stadt erkunden.

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Bei dem Spaziergang „Fürth für Einsteiger“ steht die spannende, über 1000-jährige Stadtgeschichte im Mittelpunkt. Treffpunkt ist am Montag, 1., Samstag, 13., und Samstag, 27. Januar, jeweils 14 Uhr, im Innenhof des Kulturforums, Würzburger Straße 2.

Brauereien und Höfe

Zu einem Ausflug in die Welt bester fränkischer Braukunst und in eine der traditionsreichsten und zugleich modernsten Brauereien lädt die Führung „Hopfen und Malz, Gott erhalt´s“, die am Mittwoch, 3. Januar, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr), im Zwei-Städte-Sudhaus der Tucher-Brauerei in der Tucherstraße 10 beginnt.
Viele versteckte und teils aufwändig renovierte Höfe gibt es bei dem Rundgang „Die Altstadt und ihre Höfe“ zu entdecken, der an den Samstagen, 6., und 20. Januar, jeweils 14 Uhr, und Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr, am Kirchenplatz St. Michael beginnt.

Luxus und Plagen

Der Spaziergang „Die Fürther Prachtpromenade: Historismus, Jugendstil und die feinen Leute“ führt am Sonntag, 7. Januar, 11 Uhr, und Sonntag, 28. Januar, 14 Uhr, von der Ecke Hornschuchpromenade und Luisenstraße in die Königswarterstraße und in die Hornschuchpromenade, die zu den schönsten Straßen in der Kleeblattstadt zählen. Über Jahrhunderte litten die Fürther unter widrigen Umständen wie Epidemien und kriegerischen Ereignissen. „Bader, Pest und andere Plagen“ erzählt am Sonntag, 7. Januar, 14 Uhr, von Behandlungen durch einen Bader, von Lepra, Pest und Hungertyphus. Auch die Aufgaben eines Fall- oder Wasenmeisters sind Thema. Los geht´s am Kirchenplatz St. Michael.

Juden und Frauen

Die Führung „Jüdisches Leben – damals und heute“ gibt einen Einblick in die lange jüdische Geschichte in Fürth. Treffpunkt ist am Sonntag, 14. Januar, 11 Uhr, am Eingang zum alten jüdischen Friedhof in der Schlehenstraße. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Obwohl Frauen in der Geschichte Bedeutsames leisteten, blieben ihre Verdienste oft unerwähnt. Geschichten vom Leben der Arbeiterinnen, von engagierten Geschäftsfrauen oder vom Kampf der ersten Medizinerin Deutschlands gibt es bei der Führung „Tüchtig, tatkräftig, tugendsam: Die Frauen von Fürth“. Treffpunkt ist am Sonntag, 14. Januar, 14 Uhr, am Kirchenplatz St. Michael.

Friedhof und Altstadt

Der Stadtspaziergang „Wovon die Steine zeugen“ führt am Sonntag, 21. Januar, 11 Uhr, auf den alten jüdischen Friedhof, wo beispielsweise Alfred Nathan, der Stifter der ersten Säuglingsklinik in Bayern, oder der bekannte Rabbiner Meschullam Salman Kohn begraben sind. Interessierte erfahren Wissenswertes über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Fürth und jüdische Begräbnisriten. Treffpunkt ist am Friedhofseingang in der Schlehenstraße. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. „Anekdoten und Kurioses aus der Kleeblattstadt“ stehen am Sonntag, 21. Januar, auf dem Programm. Start der Tour durch die Altstadt ist um 14 Uhr im Innenhof des Kulturforums, Würzburger Straße 2.

Weitere Informationen erteilt die Tourist-Information unter der Telefonnummer (0911) 23 95 87-0.