Veranstaltungstipp: Zeit der wirtschaftlichen Blüte – Fürther Handwerk im 18. Jahrhundert

Der Geschichtsverein Fürth lädt am Donnerstag, 16. November 2017, zum Vortrag ins Stadtmuseum Fürth.

Fürth und seine Geschichte 223 226
Geschichtsverein Fürth

Im Rahmen seines Jahresprogramms „Handwerk – Handel – Industrie“ lädt der Geschichtsverein am Donnerstag, 16. November, 19.30 Uhr, ins Stadtmuseum Fürth, Ottostraße 2, zu einem Vortrag der Historikerin Barbara Ohm. Sie beleuchtet kurzweilig und mit umfassenden Blick die „Zeit der wirtschaftlichen Blüte – Fürther Handwerk im 18. Jahrhundert“. Für Mitglieder des Geschichtsvereins Fürth ist der Vortrag kostenlos, Nichtmitglieder zahlen fünf Euro Eintritt.

Handwerk bringt wirtschaftlichen Aufschwung

Das 18. Jahrhundert war sehr wichtig für die Fürther Geschichte. Der Ort gewann an Bedeutung, nahm einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, die Einwohnerzahl stieg um mehr als das Doppelte. Einen wesentlichen Beitrag leisteten die Handwerker. Barbara Ohm geht in Ihrem Vortrag auch auf Eigenheiten der Fürther Handwerkordnungen, den Einfluss der Hugenotten, einzelne wichtige Persönlichkeiten, aber auch die sozialen Probleme des Aufschwungs ein. 

Geschichtsverein Fürth

Der Geschichtsverein Fürth wurde am 20. Februar 1933 im Gasthof „Grüner Baum“ unter dem Namen „Alt-Fürth“ - Verein für Heimatforschung gegründet. 1996 bekam der Verein „Alt-Fürth“ mit „Geschichtsverein Fürth e. V.“ seinen heutigen Namen.

Mit Vorträgen, Fahrten und Führungen widmet sich der Verein von Beginn an intensiv der „Pflege und Förderung der Heimatgeschichte“. Mit den seit 1937 vierteljährlich erscheinenden „Fürther Heimatblättern“ mit vielseitigen historischen und volkskundlichen Artikeln zur Geschichte Fürths und seines fränkischen Umlandes entstand ein wissenschaftlich anerkanntes Forum für Beiträge zur Fürther Geschichtsforschung. Seit 2003 erscheinen die „Fürther Heimatblätter“ in neuem Layout als „Fürther Geschichtsblätter“.

Die erfolgreiche und lange Vereinsgeschichte ist sicherlich darin zu begründen, dass sich hier Menschen mit Freude an der Geschichte ihrer Stadt und deren Umgebung treffen.

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